Cheerleading

Cheerleading ist eine eigenständige, hochgradig athletische Sportart, die Elemente aus dem Turnen, der Akrobatik und dem Tanz sowie spezifische Sprünge und Anfeuerungsrufe in komplexen Choreografien vereint. Während die historischen Ursprünge im Support von Sportmannschaften an der Seitenlinie liegen, hat sich Cheerleading längst zu einem leistungsorientierten Wettkampfsport entwickelt, der auf nationaler und internationaler Ebene nach strengen Richtlinien ausgetragen wird.

Trainingszeiten

  • Montag  17.00-20.00 Uhr
  • Donnerstag 17.00-20.00 Uhr
  • Samstag 9.00-13.00 Uhr
  • Sonntag 11.00-15.00 Uhr

Das Training findet in der Sporthalle Lenther Steig, Lenther Steig 7, 13629 Bezirk Spandau statt.

Es wird an allen Tagen von unserem Trainer begleitet.

Altersklassen

Um einen fairen, sicheren und altersgerechten Wettbewerb zu gewährleisten, ist die Sportart im offiziellen Meisterschaftsbetrieb in standardisierte Altersklassen unterteilt:

  • Peewees (Kinderbereich): Diese Klasse umfasst die jüngsten Nachwuchsathletinnen und -athleten bis zu einem Alter von 12 Jahren.
  • Juniors (Jugendbereich): In dieser Kategorie treten Jugendliche im Alter von 10 bzw. 11 bis 17 Jahren an.
  • Seniors (Erwachsenenbereich): Der Übergang in die Hauptklasse erfolgt ab 14 bzw. 16 Jahren nach oben offen.
  • Masters (Ü25-Bereich): Für erfahrene Aktive existiert zudem eine eigene Altersklasse ab 25 Jahren.

Über den Sport

Unabhängig von der jeweiligen Altersstufe setzt sich eine reguläre Wettkampfdarbietung aus verschiedenen technischen Disziplinen zusammen. Dazu gehören Stunts und Pyramiden, bei denen es sich um komplexe Hebefiguren und mehrstöckige Personenbauten handelt, sowie das Tumbling, welches anspruchsvolle Bodenturnelemente wie Flickflacks und Salto-Variationen umfasst. Ergänzt werden diese Elemente durch synchrone Sprünge im Raum, choreografierte Tanzpassagen mit präzisen Armbewegungen und strukturierte Anfeuerungsrufe zur Interaktion mit dem Publikum.

Im offiziellen Meisterschaftsbetrieb präsentieren die Teams eine meist zweieinhalbminütige Darbietung, die von einem geschulten Kampfgericht bewertet wird. Die Jury orientiert sich hierbei an Kriterien wie der technischen Ausführung und Sicherheit aller Elemente, dem Schwierigkeitsgrad, der Synchronität des gesamten Kollektivs sowie der Kreativität der Choreografie. Aufgrund dieses vielseitigen Anforderungsprofils beansprucht die Sportart den gesamten Bewegungsapparat und setzt ein hohes Maß an Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Körperkontrolle voraus. Darüber hinaus nimmt der soziale Aspekt über alle Altersklassen hinweg eine zentrale Rolle ein, da die akrobatischen Höchstleistungen ein blindes Vertrauen untereinander erfordern. Disziplin und ausgeprägte Teamarbeit sind daher unerlässlich, da der gemeinsame Erfolg und die Sicherheit der Athletinnen und Athleten stets im Vordergrund stehen.