Der SCS verliert nach grossem Kampf gegen Primus BRC

Gruppenfoto einer Rugby-Mannschaft in gestreiften Trikots, lächelnd auf einem Rasenplatz unter freiem Himmel.

Am Sonntag hiess es wieder Showtime im Siemensstäder Hexenkessel vor 46 Zuschauern in der Buolstrasse. Bei herrlichem Rugbywetter - angenehm warm und Regen - traf der SC Siemensstadt gegen die Zweitvertretung des Berliner Rugbyclubs an. Beide Trainer konnten aus den Vollen schöpfen mit jeweils 22 Spielern auf dem Spielerbogen. Beim BRC traf man auf alte bekannte Gesichter und einigen Spielern der U18, die vorherige Woche deutscher Vizemeister geworden sind.
Aber der SCS hatte sich viel vorgenommen und trat mit Neuzugang Dorient aus Luxemburg als 1. Innen an. Die Blau-Gelben legten gut los und standen sattelfest in der Verteidigung, konnten sogar mit 3-0 nach einem erfolgreichen Strafkick vom auch heute hervorragend aufgelegten Spielmacher Thibs Guérin in Führung gehen. Nach 20 Minuten kam der BRC zwar besser ins Spiel, ging auch durch 3 schnelle Versuche in Führung, aber der SCS hielt gut dagegen.
In der zweiten Halbzeit lag der Versuch für den SCS zweimal in der Luft, insbesondere nach einem schönen Linebreak von Oli Selwyn, jedoch wurde der Angriff kurz vor dem Malfeld noch gestoppt. Highlight des Spiels war sicherlich die Einwechslung seines Vaters Richi, so dass Vater und Sohn ein paar Minuten Rugby gemeinsam auf dem Platz standen.
Hervorzuheben ist auch das erste Spiel von Tim, so dass in dieser Saison schon einige Neulinge erste Erfahrungen auf dem Platz sammeln konnten. Man hat auch keinen Einbruch, so wie häufig in den letzten Spielen sehen können, so dass zwar der BRC 31-3 gewinnen konnte, der SCS jedoch erhobenen Hauptes gegen die beste Mannschaft der Liga vom Platz gehen konnte. Man of the match war die römische Tacklemaschine Avocado Facciamo… Federico, der trotz seiner 400 Jahren überall auf dem Platz zu sehen war.
Ein herzliches Dankeschön geht am unseren Coach Raphi, der voraussichtlich nach 5 Jahren vollem Engagement sein letztes Spiel als Trainer an der Seitenlinie bestritt. Merci!