Spielbericht vom 19.04.2026 - TuS Hellersdorf II vs. SCS

Wieder ein Krimi am Sonntagnachmittag! Nur drei Wochen nach dem nervenaufreibenden Hinspiel bei uns stand nun bereits das Rückspiel in Hellersdorf an.

Wir erwischten einen ordentlichen Start und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Mitte der ersten Halbzeit konnten sich die Gastgeber zwar kurzzeitig auf 15:10 absetzen, doch wir kämpften uns bis zur Pause wieder auf 20:18 heran. Fast die Hälfte der gegnerischen Tore gingen bis dahin auf das Konto nur eines Spielers.

Nach Wiederanpfiff blieben wir dran und sparten uns die sonst übliche Schwächephase. In der 47. Minute glichen wir durch Raphie zum 27:27 aus. Danach blieb es weiter ein Kopf-an-Kopf-Rennen. 10 Minuten später gingen wir nach einem Doppelschlag von Ernie und Kilian erstmals wieder in Führung (35:34). Sollte es heute zum Auswärtssieg reichen?

Nun wurde es hitzig. Raphie konnte einen der Gegner nur durch ein Foul am Torerfolg hindern und kassierte dafür 2 Minuten und wir einen Siebenmeter zum Ausgleich. Unser Gegenangriff brachte nichts Zählbares. Dafür sah Johannes im direkten Gegenzug für eine ungeschickte Abwehraktion die Rote Karte und den daraus folgenden Strafwurf verwandelten die Gastgeber zur 36:35 Führung.

Trotz doppelter Unterzahl gaben wir weiter alles. Olaf glich noch einmal aus, wir hielten weiter dagegen und verteidigten das Unentschieden bis 30 Sekunden vor Schluss, als die Nummer 6 der Hellersdorfer zu seinem 15. Treffer am heutigen Tag einnetzte.

Im folgenden Angriff zogen wir 8 Sekunden vor Schluss unser letztes taktisches Timeout. Der Plan für den Freiwurf: Irgendwie muss er rein! Doch es kam zum Déjà-vu: Wie im Hinspiel parierte der gegnerische Keeper unseren letzten Wurf. Diesmal berührte er Raphies Versuch noch mit den Fingerspitzen, sodass der Ball nur an den Pfosten klatschte. Am Ende mussten wir uns denkbar knapp mit 37:36 geschlagen geben.

Bei uns teilten sich heute Raphie und Kilian die Torschützenkrone mit je 9 Treffern.

Ein riesiges Lob geht an die Schiedsrichter Manuel Fiedler und Stefan Schikor. Die Leistung der beiden war hervorragend; sie hatten die Partie auch in der hitzigen Schlussphase jederzeit voll im Griff.